Schulinseln

Schulinsel

Der ZLV stellt fest, dass die Situation an Zürcher Volksschulen bezüglich Integration verbessert werden muss, vor allem punkto Kinder mit auffälligem Verhalten. Diese können Lehrpersonen und ganze Klassen an ihre Grenzen bringen.

 

Wichtig ist eine Entlastung in der akuten Situation (für das Kind, die Klasse und die Lehrperson), um später in Ruhe geeignete Lösungen finden zu können. Manchmal reicht schon nur eine deeskalierende Massnahme.

Als geeignete niederschwellige Massnahme sieht der ZLV das Ventilangebot einer Schulinsel an jeder Schule für alle Kinder aller Stufen. Die Schulinsel ist keine separative Massnahme, sondern eine kurzfristige Entlastungsmassnahme mit dem Ziel, das Kind so rasch wie möglich wieder in den Klassenverband zu integrieren.

Erfahrungen in einzelnen Gemeinden und Schulen mit Schulinseln zeigen, dass durch ein solches Angebot finanziell aufwändige Zuteilungen in Sonder- oder Privatschulen vermindert werden. Gleichzeitig melden die Lehrpersonen und Eltern, dass sich die Schulinsel insgesamt entlastend auswirkt.

Der ZLV hat ein Positionspapier zum Angebot Schulinseln erstellt, sowie verschiedenen Magazinartikel dazu verfasst. Ebenfalls haben uns Schulen mit institutionalisierten Schulinseln Unterlagen zur Verfügung gestellt.

All diese Papiere sind hier aufgeschaltet.

Bildung Schweiz LCH: Beiträge zu Schulinseln


Broschüre "Alternative Lernorte" der PH FHNW
Die PH FHNW hat zum Themengebiet "Schulinseln“ Entwicklungsarbeit geleistet und die Broschüre: Alternative Lernorte in der Schule, Leitfaden im Umgang mit Spannungsfeldern herausgegeben.

Die Broschüre beinhaltet:

  • Theoretische Perspektiven zum alternativen Lernort
  • Fünf Praxismodelle, die als Anregung für die Diskussion an der Schule dienen 
  • Acht Spannungsfelder mit Empfehlungen
  • Fragebogen mit Leitfragen zu den Spannungsfeldern
> zur Broschüre