Erfolgreiches Jubiläum im Mittelpunkt des Verbandsjahres

Mit dem 20-jährigen Jubiläum hat der ZLV ein Gesellenstück abgelegt. Die Anlässe und Events waren bestens vorbereitet und fügten sich zu einem stimmigen Gesamtstück zusammen. Für seine Aussen- und Innenwirkung hat der Verband mit dem Jubiläum viel Positives bewirken können. Weitere wichtige Themen waren der Lehrplan 21 und der Berufsauftrag.

Das prägende Thema des Verbandsjahrs 2015/16 war das 20-jährige Jubiläum. Der ZLV beging dies mit verschiedenen erfolgreichen Anlässen und Veranstaltungen – immer begleitet von einer intensiven Kommunikation in den Verbandsmedien. Im Rückblick gesehen hat der ZLV in den letzten zwei Jahrzehnten quasi eine Entwicklung nach Lehrbuch durchlaufen: Nach der Gründung (forming) kam die Sturmphase (storming), genauso wie es Experten in der Organisationsentwicklung immer wieder feststellen. Vieles wurde ausprobiert, um dann endlich nach einigen Jahren in etwas ruhigere Gewässer zu kommen (norming). Heute befindet sich der ZLV gut aufge-stellt in der vierten Phase (performing) und arbeitet effizient für die Interessen der Lehrpersonen.
Die Effizienz der heutigen Verbandsstrukturen und -organe zeigte sich auch im Rahmen des Jubiläums. Die perfekte Organisation war nur dank der hohen Professionalität des Sekretariates unter Führung von Jolanda Pongelli möglich. Seien es Aufmerksamkeiten für die Mitglieder, für die Schulen, die Funktionäre des ZLV oder seien es Anlässe für Mitglieder, Pensionierte, Schulkinder: Alles war bestens konzipiert und vorbereitet. Die ZLV Marketingspezialistin Natascha D’Avino leistete viele Vorarbeiten von denen während ihres Mutterschafts-urlaubes Isabella Morgese und der Lernende Murat Zairi in der Sekretariats-Drehscheibe profitieren konnten. Dass, die laufenden Geschäfte daneben trotzdem nie zu kurz kamen, zeigt, wie professionell der Verband heute unterwegs ist.

Lehrplan 21 im Fokus
Viele lange Sitzungen und Diskussionen erforderte auf fachlicher Ebene im abgelaufenen Verbandsjahr vor allem das Thema Lehrplan 21 für den Kanton Zürich. Noch weiss niemand genau, wie die Vorlage, die der Bildungsrat im 3. Quartal 16/17 verabschieden wird, aussehen wird. Klar ist bereits jetzt, dass verschiedene Themen wie etwa die Beurteilung der Leistungen der Lehrpersonen mit der Einführung nicht abgeschlossen sein werden. Die Verantwor-tung für dieses Geschäft hatte und hat weiterhin Geschäftsleitungsmitglied Christian Hugi, der sich schnell und umfassend in das Thema einarbeitete.

Ein weiteres intensives Fachthema: Nach über zehn Jahren Vorbereitung steht der neue Berufsauftrag vor der Einführung. Als Experte hat Geschäftsleitungsmitglied Kurt Willi die Interessen des ZLV vertreten. Auch in diesem Bereich sind noch offene Fragen zu klären. Die grösste Belastung für die ZLV Mitglieder ist der Umgang mit der Heterogenität in den Klassen. Die nächsten kleinen Schritte sind geplant, um die Situation vor Ort zu verbessern. Der ZLV bleibt an diesem Thema ebenfalls eng dran.

Die Geschäftsleitung wurde im laufenden Verbandsjahr durch Daniel Rutz verstärkt. Sein Fokus richtete sich auf die Aussenwirkung des ZLV; er half auch bei der Überarbeitung des Werbekonzeptes. Aus persönlichen Gründen verliess Rahel Küng die Geschäftsleitung. An dieser Stelle sei allen Mitgliedern der Geschäftsleitung für ihr Engagement gedankt. Besonders wertvoll ist, dass sich auch nach kontroversen und langen Diskussionen immer ein Weg fand. Abstimmungen waren kaum je erforderlich.


Lilo Lätzsch, Präsidentin ZLV

 

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Definitiver Jahresbericht 2015/2016

Dieser Jahresbericht wurde von der Delegiertenversammlung genehmigt.