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11.12.2017 Kantonale Angestellte fordern den vollen Teuerungsausgleich und faire Löhne

Medienmitteilung VPV - Anlässlich der Eröffnung der Budgetdebatte im Zürcher Kantonsrat gingen über 300 Angestellte des Kantons auf die Strasse und begrüssten die ankommenden Mitglieder des Kantonsrates mit ihren Forderungen.

Seit Jahren fallen die Löhne der Angestellten des Kantons Zürich und seiner selbstständigen Betriebe immer weiter zurück. Ausserdem muss sich das kantonale Personal mit einer Woche weniger Ferien begnügen als in vergleichbaren Unternehmungen. Eine Lohnumfrage des VPOD belegt die grosse Unzufriedenheit des kantonalen Personals.

Nun soll der Kantonsrat auf Antrag der Regierung nicht einmal den vollen Teuerungsausgleich gewähren. Selbst individuelle Lohnerhöhungen und die Einmalzulage werden immer wieder in Frage gestellt. Die Angestellten des Kantons und seiner Betriebe baten die Kantonsräte um ihre Unterstützung für das Personal und forderten sie auf, den vollen Teuerungsausgleich von 0,7 Prozent sowie generelle Lohnerhöhungen zu gewähren. Zudem soll im KEF die längst fällige zusätzliche Ferienwoche festgeschrieben und finanziert werden.

Peter Reinhard, Präsident der Vereinigten Personalverbände VPV sagt: «Es ist unhaltbar, dass der Kanton laufend Steuern senkt, Schulden abbaut und Eigenkapital erhöht und das Personal leer ausgehen lässt. Es ist eine Frage des Respekts gegenüber dem Personal, dass dieses auch von den positiven Abschlüssen des Kantons profitieren kann.»

Andreas Daurú, Präsident des VPOD Zürich Kanton, hält fest: «Die Zeit für eine generelle Lohnrunde ist längst überfällig. Wenn der Kanton Zürich ein attraktiver Arbeitgeber sein und engagierte Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter behalten will, ist der Regierungsrat jetzt gefordert!»

Der Kanton hat in den vergangenen Jahren auf Kosten des Personal Eigenkapital angehäuft und Schulden abgebaut. Es wird Zeit, wieder einmal ans Personal zu denken!