Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband
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21.10.2016 Wichtige Folgen und Anpassungen aus dem Entscheid des Verwaltungsgerichts betreffs Lohndiskriminierung der Lehrpersonen auf der Kindergartenstufe

Infobrief VKZ VPOD und ZLV an Schulleitungen und Schulbehörden - VKZ, VPOD und ZLV schickten einen Infobrief an die Schulleitungen und Schulbehörden, indem sie die Folgen und Anpassungen aus dem Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich betreffs Lohndiskriminierung der Lehrpersonen auf der Kindergartenstufe darlegten.

Eine Kindergartenlehrperson mit einem Vollpensum von 23 Stunden wird heute mit einem Beschäftigungsgrad von 100% angestellt; dies entspricht einer 42-Stunden-Woche. Die Entlöhnung beträgt jedoch nur 87% der Lohnstufe 18. Die Verbände ZLV, VKZ und VPOD haben deshalb auf dem Gerichtsweg eine Erhöhung auf 100% der Lohnklasse 18 verlangt. Dieses Begehren hat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 19. September 2016 abgewiesen. Daraus ergeben sich für alle Kindergartenlehrpersonen im Kanton Zürich Konsequenzen, die ab sofort gültig sind:

Sollte die neue wöchentliche Arbeitszeit von 36,5 Stunden der Kindergartenlehrpersonen (Vollpensum) nicht für die angestrebte Unterrichtsqualität ausreichen, sind gemäss Verwaltungsgericht die politischen Behörden gefragt. Diese müssten entscheiden, ob dieser Zustand hinzunehmen ist oder ob durch geeignete Massnahmen Abhilfe zu schaffen ist.