Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband
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02.12.2016 Vernehmlassung zum Lehrplan 21: Fingerzeig für den Bildungsrat

Medienmitteilung ZLV - Der Bildungsrat hat heute die Resultate der Vernehmlassung zum Lehrplan 21 für den Kanton Zürich publiziert. Die Stossrichtung der Antworten stimmt den Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband zuversichtlich: Viele weisen auf dieselben Punkte hin wie der ZLV. Insbesondere in der umstrittenen Frage der Lektionentafel ist der Vorschlag des Bildungsrats stark kritisiert worden.

Der vom Bildungsrat präsentierte und in die Vernehmlassung gesandte Entwurf wies viele positive Elemente auf, weshalb der ZLV ihn grundsätzlich unterstützte. In seiner Vernehmlassungsantwort wies er allerdings auch auf eine eklatante Schwäche bei der Lektionentafel hin.

 

«Es stimmt uns zuversichtlich, dass die allermeisten Vernehmlassungsantworten uns in der Frage der Lektionentafel folgen», sagt ZLV-Präsidentin Lilo Lätzsch. Der ZLV fordert eine bessere Verteilung der Lektionen auf die verschiedenen Stufen. Konkret geht es um mehr Stunden auf der Unterstufe und weniger Stunden auf der Mittel- und der Sekundarstufe. Der Vorschlag des ZLV würde zudem erlauben, den pädagogisch wirkungsvollen Halbklassenunterricht beinahe auf dem bisherigen Niveau zu halten.

 

Der Bildungsrat wird voraussichtlich im März die definitive Fassung für die Umsetzung des Lehrplans 21 beschliessen. Der ZLV ist optimistisch, dass er dabei den Fingerzeig aus der Vernehmlassung beherzigen wird.