Der ZLV lehnt die Lehrplaninitiative ab

Begründung:

  • Es ist höchste Zeit für einen neuen Lehrplan in Zürich, welcher über die Kantonsgrenzen hinweggeht.
  • Der Bildungsrat ist die richtige Instanz für Lehrplanentscheide.

Allerdings ist sich der ZLV bewusst, dass bei der Einführung des Lehrplan 21 nicht alles so rosig ist:

  • Unterricht in TTG wird reduziert
  • Von Harmonisierung schweizweit ist nur ein Hauch zu spüren
  • Keine gemeinsame Stundentafel in der Deutschschweiz
  • Keine gemeinsamen und kompetenzorientierten Zeugnisse
  • Zu knappe Weiterbildungsplätze für ICT

Der ZLV ist dezidiert der Meinung, dass das pädagogisch wichtige und komplexe Projekt wie die Einführung eines Lehrplans nicht zum Spielball politischer Parteien werden soll. Übergeordnete Erwä­gungen stehen im Vordergrund. Daher sollen nicht pädagogische Laien entscheiden, welche ihr Urteil möglicherweise nur aufgrund von einigen wenigen, emotional aufgeladenen Aspekten fällen.

 

Auch wenn der Abbau von Handarbeits- und Werklektionen schmerzt und der ZLV die kurze Umsetzungsfrist, die unsinnige Vorgabe der Kostenneutralität sowie die knappen Weiterbildungsangebote bemängelt, das Gesamtpaket Lehrplan 21 stellt immer noch einen annehmbaren Kompromiss dar.

Fragen & Antworten zum Lehrplan 21

Seit Beginn 2018 beantwortet die Geschäftsleitung des ZLV im Magazin regelmässig Fragen zum Lehrplan 21. Haben Sie diesbezüglich auch eine Frage? Gerne nimmt sie die GL des ZLV entgegen. Bitte richten Sie Fragen an Redaktor Roland Schaller (roland.schaller@zlv.ch).

Aus dem ZLV-Magazin 1-18
  • Wieso kommt es im neun Lehrplan zu Kürzungen beim Handarbeits- und Werkunterricht? Und wie stellt sich der ZLV dazu?
  • Was empfiehlt der ZLV bei der Abstimmung über die Initiative «Lehrplan vors Volk» in die Urne zu werfen?