Wahlen Kantonsrat 2019

Viel zu tun für den neuen Kantonsrat

Wie sich die Wahlen für Kantons- und Regierungsrat auf den Bildungsstandort Kanton Zürich auswirken werden, bleibt abzuwarten. Mitentscheidend sein wird die Positionierung der Mitteparteien. Vor allem der Grünliberalen Partei wird eine wichtige Rolle zukommen. Als politisch neutrale Organisation hat der ZLV bezüglich der politischen Ausrichtung der Zürcher Räte per se keine Präferenzen. Mit dem neu definierten Berufsauftrag, den Herausforderungen bei der Integration und mit steigenden Schülerzahlen sowie allgemein steigenden Ansprüchen an die Schule stehen bildungspolitisch gewichtige Themen an.

Der ZLV erhofft sich daher vom neu zusammengesetzten Kantonsrat frischen Wind und mehr Investition in die wichtige Ressource Bildung. Die Volksschule muss dringend genügend Ressourcen erhalten und der Beruf Lehrerin/Lehrer gesundheitsverträglicher ausgestaltet werden. Für die Stufe Kindergarten erwartet der ZLV in der neuen Legislatur nicht nur wertschätzende Worte, sondern echte Verbesserungen bei Lohn und Anstellung sowie personelle Unterstützung für den anspruchsvollen Berufsalltag.

Wir danken allen Kantonsrätinnen und Kantonsräten, die sich in der ausklingenden Legislatur für die Schule und die Anliegen der Lehrpersonen stark gemacht haben. Besonderer Dank geht dabei auch an Jacqueline Peter, die abtretende Präsidentin der Kommission für Bildung und Kultur KBIK. Allen neu- und wiedergewählten Kantonsrätinnen und Kantonsräten wünschen wir viel Freude und Elan in der neuen Legislatur.

Christian Hugi, ZLV-Präsident

ZLV-Mitglieder gewählt

Am 24. März 2019 wurde der Kantonsrat neu gewählt. Insgesamt acht ZLV-Mitglieder kandidierten, sechs davon versuchten es zum ersten Mal. Gewählt wurden: Theres Agosti Monn (SP bisher), Carmen Marty Fässler (SP bisher).

Von der VPV empfohlen und gewählt

Die vereinigten Personalverbände VPV, zu denen auch der ZLV gehört, haben eine eigene Wahlliste mit Kandidatinnen und Kandidaten zusammengestellt, die sich in einer Umfrage positiv zu personalpolitischen Anliegen bekannten. Der Flyer unten zeigt, wer gewählt wurde.