Corona-Virus-Pandemie

(aktualisiert am 2. Juni 2020)

Schulbetrieb ab 8. Juni 2020

Die obligatorischen Schulen im Kanton Zürich nehmen ab 8. Juni 2020 wieder den Vollbetrieb auf. Dies bedeutet:

  • Die Beschränkung der Gruppengrössen auf 15 Schülerinnen und Schüler fällt weg.
  • Es wird wieder nach dem ordentlichen Stundenplan unterrichtet.
  • Das ordentliche Betreuungsangebot steht wieder zur Verfügung.
  • Die Abstands- und Hygienemassnahmen gelten weiterhin.
  • Die COVID-19-Grundprinzipien des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für die obligatorischen Schulen gelten weiterhin (u.a. keine Veranstaltungen und keine Lager, Vorschriften Verpflegung)
  • Freifächer, freiwillige Kurse und HSK-Unterricht können wieder im Präsenzunterricht stattfinden.
  • Lehrpersonen mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko müssen weiterhin keinen Präsenzunterricht erteilen.

 

Die Bildungsdirektorin wird sich beim Bund dafür einsetzen, dass die Vorgaben in den COVID-19-Grundprinzipien des BAG gelockert werden und alle Bildungsinstitutionen möglichst schnell wieder zum Normalbetrieb wechseln können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Leitungszirkular des VSA vom 29.05.2020

https://vsa2.zh.ch/newsletter-tool/archiv-detail.php?id=11585

 

(aktualisiert am 14. Mai 2020)

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht

Die Schweizer Gesellschaft befindet sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Ausnahmezustand. Das gilt auch für die Schulen in der ganzen Schweiz und damit für die Zürcher Volksschule. Der Bundesrat erlaubt die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts erst am Montag, 11. Mai 2020. Im Kanton Zürich erfolgt der Wiedereinstieg in Gruppen mit maximal 15 Schülerinnen und Schüler – also faktisch in Halbklassen. Bis zu diesem Datum arbeiten die Schulen mit Fernunterricht.

Der ZLV unterstützt das enorme Engagement seiner Mitglieder und aller Lehrpersonen mit aktuellen Informationen, allgemeinen Tipps für den Fernunterricht, wichtigen Kontakten und einer Übersicht über zentrale Fragen und Antworten. Weitere Informationen und Links zu Medienberichten finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.

 

Informationen zum aktuellen Stand rund um Entwicklungen und Massnahmen bezüglich der Coronavirus-Pandemie finden sich auf der Website des Bundesamts für Gesundheit. Die drei wichtigsten Massnahmen sind:

  1. Möglichst zuhause bleiben
  2. Abstand halten
  3. Hände regelmässig waschen
Zudem gelten die allgemeinen Weisungen des Bundes gemäss dem Flyer «So schützen wir uns.»

Contact-Tracing

Informationen zur Umsetzung des Contact-Tracings in obligatorischen Schulen und in familienergänzenden Betreuungseinrichtungen im Kanton Zürich


Kurzfilm «Coronavirus und Schule»

Der kurze Film vom BAG (eine gute Minute) zeigt den Schülerinnen und Schülern in wenigen einprägsamen Bildern, welchen Einfluss das neue Coronavirus auf ihren Schulalltag hat. Er erklärt den Kindern, dass sie sich schützen können und ruft die Regeln zum Händewaschen und Grüssen in Erinnerung.

Die spezifischen Massnahmen des jeweiligen Schulhauses können direkt im Anschluss an den Film erläutert werden. Von der Webseite des BAG kann das Plakat mit den Hygiene- und Verhaltensregeln, die für Schülerinnen und Schüler gelten, heruntergeladen werden.

Link zum Kurzfilm «Coronavirus und Schule»

Empfehlungen des ZLV für Lehrpersonen

Damit unsere Zürcher Volksschule diese Situation meistern kann, sind wir Lehrpersonen besonders gefragt. Leisten wir unseren Beitrag, dass dies gelingt. Der Zürcher Lehrer- und Lehrerverband empfiehlt:

  • Gehen Sie pragmatisch vor und lassen Sie sich Zeit. Lösungen müssen nicht perfekt sein. Nicht jede Frage kann oder muss sofort geklärt werden. Haben Sie Mut zur Lücke und zu kreativen Ansätzen. Hilfreich ist die 80:20-Regel.
  • Die Kontaktpflege hat Vorrang. Im Fernunterricht bis am 11. Mai ist es wichtig, dass Zeit und Energie der Lehrpersonen auch in die Beziehungen, ins Coaching fliessen. Es ist sinnvoll, verbindliche Zeitfenster anzubieten, in denen die Lehrpersonen und Schulleitungen erreichbar sind für Fragen der Eltern. Die Lehrpersonen können bei den Eltern nachfragen, wie es ihnen und ihren Kindern geht.
  • Finden Sie das richtige Mass bei Stoff und Tempo für Ihre Klasse(n). Weniger kann in dieser Situation mehr sein. Überfordern Sie die Schülerinnen und Schüler, die Eltern nicht mit zu vielen oder zu komplexen Aufgaben. Lehr- und Stundenplan dienen in dieser Situation vorwiegend als Richtlinien.
  • Gemeinsam geht es besser. Arbeiten Sie konstruktiv und kreativ mit ihrem Team, den Schulleitungen und den Behörden zusammen.
  • Teilen Sie gut funktionierende Lösungen für den Fernunterricht. Eine digitale Plattform für den Ideenaustausch bietet das Wiki des Volksschulamts.

Gute Angebote für den Fernunterricht

Der ZLV kann folgende Angebote und Unterstützungstipps für den Fernunterricht mit gutem Gewissen empfehlen. Andere Angebote insbesondere von privaten Anbietern sind sorgfältig zu prüfen.
Zu den Links Angebote für den Fernunterricht

 

Wenn Sie weitere gute und nützliche Angebote und Websites für den Fernunterricht kennen: Senden sie uns bitte ein Mail an sekretariat@zlv.ch. Danke!

Forderungen des ZLV

Der ZLV begrüsst aus pädagogischen und gesundheitlichen Gründen, dass der Kanton Zürich am 11. Mai 2020 mit reduzierten Klassengrössen wieder in den Präsenzunterricht einsteigt. Folgende Punkte und Forderungen sind dabei für den ZLV zentral:

  • Unverhandelbar ist der Schutz gefährdeter Lehrpersonen (Alter, Vorerkrankungen). Dieser hat für den ZLV oberste Priorität. Die Weisung des Bundes ist unmissverständlich: Wer gefährdet ist, bleibt zuhause.
  • Wo nötig muss nun der Einsatz von Vikarinnen und Vikaren vorbereitet werden. In etlichen Fällen erwartet der ZLV zudem einen erhöhten Förder- oder Unterstützungsbedarf und fordern von Kanton und Gemeinden, die dafür nötigen Ressourcen bereitzustellen. Für die Unterstützung der Kindergartenlehrpersonen wären etwa die Klassenassistenzen geeignet, die vor allem Anfang Schuljahr in vielen Kindergärten aktiv waren. Auch der Schulsozialarbeit kommt weiterhin eine hohe Bedeutung zu.
  • Für den Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht braucht es jede verfügbare Lehrperson. Der ZLV ruft deshalb Schulleitungen und Gemeinden auf, für Lehrpersonen, die mit Personen aus Risikogruppen zusammenleben, individuelle und ärztlich abgestützte Lösungen zu entwickeln.
  • Lehrpersonen, die eigene Kinder betreuen müssen, haben Anspruch auf einen Hort- oder Betreuungsplatz. Der ZLV ruft Schulleitungen und Gemeinden auf, solche Lehrpersonen falls nötig bei der Durchsetzung ihres Anspruchs zu unterstützen.

Der ZLV unterstützt alle betroffenen Lehrpersonen dabei, bei sie betreffenden Punkten falls nötig Nachdruck zu verleihen. Bei Bedarf setzen Sie sich am besten direkt mit unserer Beratungsstelle in Verbindung: beratung@zlv.ch. Für Mitglieder ist die Beratung kostenlos.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie eine Liste mit Antworten rund um arbeitsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der aktuellen Situation.

> Fragen und Antworten

ZLV-Beratungsstelle

Bei arbeitsrechtlichen Fragen wenden sie sich an die ZLV-Beratungsstelle. Für Mitglieder ist die Beratung kostenlos.

> Beratungsstelle